Hausverwaltung

By 14. Februar 2019 Immobilienglossar

H – wie Hausverwaltung

Welche Aufgaben eine professionelle Hausverwaltung übernimmt

Facility-Management, Mietverwaltung, Wohneigentumsverwaltung, Eigentumsverwaltung – Hauseigentümer und Vermieter haben viele Aufgaben. Eine durchdachte Hausverwaltung kann Risiken minimieren und für reibungslose Abläufe sorgen.

Fragen und Unterpunkte der Hausverwaltung

Vermieter in Deutschland stellen sich oft ähnliche Fragen. Wie findet man den richtigen Mieter? Wann ist die Nebenkostenabrechnung fällig, und welche Beträge dürfen auf die Mieter umgelegt werden? Ist es ratsam, mit Service-Dienstleistern wie auch Handwerkern Einzelangebote einzuholen oder doch Rahmenverträge abzuschließen? Je mehr Wohnungen einem Eigentümer gehören, desto sinnvoller ist es, Profis mit der Hausverwaltung zu beauftragen. Entsprechend dem Bedarf lässt sich entscheiden, welche Bereiche abgedeckt werden sollen – grundsätzlich unterscheidet man zwischen Wohneigentumsverwaltung (WEG-Verwaltung), Mietverwaltung und Facility-Management.

Eigentumsverwaltung: Versicherung und Instandhaltung

Viele Unternehmen bieten alle Services dieser drei Teilbereiche an, doch unter Umständen kann schon eine der drei Leistungen eine große Erleichterung sein. Die WEG-Verwaltung etwa kümmert sich dem Wohneigentumsgesetz zufolge um die Instandhaltung der Immobilie, die angemessene Absicherung des Gebäudes – insbesondere gegen Feuer, das Risiko von Wasserschäden und Unwetterfolgen – sowie um die Schaffung einer Instandhaltungsrücklage. Selbst in einer Wohnungseigentümergemeinschaft lassen sich diese verpflichtenden Maßnahmen auf eine Hausverwaltung übertragen, wenn sich die Mehrheit der Eigentümer auf einen Auftragnehmer einigt.

Mietverwaltung: Ein Verwaltervertrag gibt Sicherheit

Der Bereich der klassischen Mietverwaltung unterliegt keiner gesetzlichen Regulierung sollte jedoch ebenso auf Vertrauen zwischen Eigentümer und Hausverwaltung beruhen. Immerhin kümmert sich letztere im Idealfall zuverlässig um die Vermarktung freier Wohnungen, die Einnahme und etwaige Mahnung der Mietzahlungen und rechnet die Nebenkosten gegenüber den Nutzern ab. Es empfiehlt sich deshalb, einen Verwaltervertrag abzuschließen, der die Aufgaben präzise regelt. Auf dieser Grundlage haben beide Seiten Gewissheit, wie die Interessen des Eigentümers einvernehmlich gewahrt werden sollen, damit die Immobilie ihren Wert erhalten kann.

Facility-Management: zuverlässiger technischer Ansprechpartner

Dies gilt auch im Bereich des Facility-Managements, das die technischen Bereiche einer Hausverwaltung abdeckt und von defekten Glühbirnen bis zur Wartung einer Heizungs- oder Aufzuganlage reichen kann. Eine Hausverwaltung kümmert sich um die Wahrung von Prüfterminen, überwacht die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zu Brandschutz oder Stromzählern und ist im Erfolgsfall ein zuverlässiger Ansprechpartner für Mieter und Vermieter gleichermaßen. Vor allem für Eigentümer mehrerer vermieteter Immobilien kann es eine wirkliche Entlastung sein, wenn die Hausverwaltung vor Ort schnell und verlässlich reagiert – und ein tropfender Wasserhahn nicht zum Ärgernis, sondern schnell repariert wird.